Aktuelles

Vortrag am 10. April 2018: "Figuren des Kooperativen. Kamera-Ethnographie im Feld digitaler Medienpraktiken früher Kindheit."

Bina Mohn, Kulturanthropologin, Kamera-Ethnographin und Filmemacherin arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und empirischer Sozialforschung. Ihre Kamera-Ethnographie stellt eine Synthese von soziologischen und medienkritischen Ansätzen dar, konkretisiert in Forschungspraxen. Im Rahmen der kollaborativen Kamera-Ethnographie im Forschungsprojekt "Frühe Kindheit und Smartphone" (Jutta Wiesemann) haben Bina Mohn, Pip Hare und Astrid Vogelpohl eine Installationen und Filme fertig gestellt, die sich aus Miniaturen zusammensetzen: 3-Kanal-Installation "Face to Face - Face to Screen" (Triptychon); Film (ein Arrangement aus 10 Miniaturen) "Sometimes there - sometimes not" (16 min.); Film "Bezugskörper" (13 min.). Die Idee analytischer Arrangements bezieht sich zum einen auf den späten Wittgenstein und sein Plädoyer für ein arrangierendes statt ableitendes Forschen und zum anderen auf die inspirierenden Arbeiten von Harun Farocki, der Montage und Quermontage in Wahrnehmungs- und Wissensprozessen erprobt hat.

Dienstag, 10 April 2018, 17-19 Uhr, Galerie für Zeitgenössische Kunst

Dr. Bina Elisabeth Mohn (Berlin und Siegen)

Call für Graduiertenkolleg mit Beginn ab Oktober 2018

Graduiertenkolleg "Rechtspopulismus"
der Rosa-Luxemburg-Stiftung:

Rechtspopulismus im europäischen
und transatlantischen Kontext –
Komparative Analysen und
gesellschaftspolitische Gegenstrategien

Unter Leitung von Oliver Decker und
Gudrun Hentges (Universität zu Köln)

Bewerbungsschluss ist der 14. April 2018.

Neuerscheinung: Buch zur Inneren Sicherheit in Sachsen

Opfer schwerer Gewalttaten leiden oft dauerhaft unter Ängsten, einem niedrigen Sicherheitsempfinden und einem Verlust an Vertrauen. Sie und zahlreiche andere Menschen haben zunehmend das Gefühl, der Staat müsse mehr für die innere Sicherheit tun.

Vor diesem Hintergrund ist die innere Sicherheit ein bedeutendes, allerdings wenig wissenschaftlich reflektiertes Politikfeld. Der Soziologe Dr. Alexander Yendell und der Religionssoziologe Prof. Dr. Gert Pickel von der Universität Leipzig haben jetzt in Zusammenarbeit mit der Kulturwissenschaftlerin und Journalistin Karolin Dörner ein Buch zu diesem Thema herausgegeben. Der Titel lautet: "Innere Sicherheit in Sachsen - Beiträge zu einer kontroversen Debatte". Weitere Informationen gibt es in der Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Buches.

Studie "Polarisiert und radikalisiert? Medienmisstrauen und die Folgen für die Demokratie"

In der Reihe der Otto-Brenner-Stiftung-Papiere ist die Studie zum Thema des Misstrauens in Medien und dessen Folgen für die Demokratie erschienen. Die Studie ist online verfügbar.

Start der beiden Forschungsprojekte "Jule 17" und "Konfliktraum Leipzig"

Die beiden Forschungsprojekte "Jugendstudie Leipzig 2017" und "Konfliktraum Leipzig" sind gestartet! Ausführliche Informationen zu den Projektinhalten sind auf den jeweiligen Homepages zu finden.

Opfer - Kritische Theorie und Psychoanalytische Praxis

Hrsg. von Tobias Grave, Oliver Decker, Hannes Giessler und Christoph Türcke

Psychosozial Verlag

Extremismus in Sachsen

Herausgegeben von Gert Pickel und Oliver Decker       

Leipzig: Seemann Henschel

Vom KZ zum Eigenheim - Bilder einer Mustersiedlung

Aus der Arbeitsgruppe der Leipziger "Mitte"-Studien. Ein Projekt von Autorenfotografie und Sozialforschung: Oliver Decker, Frank Berger und Falk Haberkorn

zu Klampen! Verlag

Die Leipziger "Mitte"-Studie 2016

German Perspectives on Right Wing Extremism

German Perspectives on Right Wing Extremism

Ed. Johannes Kiess, Oliver Decker & Elmar Brähler
New York: Routledge

Heft 1/2016 von "Psychosozial" Postwachstumsgesellschaft - Subjektivität - Demokratie

Psychosozial-Band 143


Hrgs. von Oliver Decker & Dennis Eversberger


Mit Beiträgen von:
Ingolfur Blühdorn, Michaela Christ, Oliver Decker,
Dennis Eversberg, Stefanie Graefe, Diana Lindner

letzte Änderung: 05.04.2018