Vergangene Veranstaltungen

Leipziger Buchmesse: am 15. März Buchvorstellung "Innere Sicherheit in Sachsen"

Einbrüche, Diebstähle und extremistische Gewalt verunsichern seit einigen Jahren die Bürger. Brandanschläge auf Bahnanlagen und politisch motivierte Gewalttaten zeigen, dass die Gefährdung der inneren Sicherheit auch an Sachsen nicht vorüberzieht. Ist der Staat nur noch begrenzt in der Lage, die Bürger zu schützen? Die vorliegende Publikation setzt sich mit der Vielfalt der Fragen zur inneren Sicherheit mit Fokus auf den Freistaat Sachsen auseinander. Neben Wissenschaftlern kommen unterschiedliche Beteiligte zu Wort, die einen Bezug zum Politikfeld „Innere Sicherheit“ besitzen.

Im Rahmen der Leipziger Buchmesse findet am 15. März 2018 ab 14 Uhr die Buchvorstellung der Sonderausgabe für die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung statt. 

Leipziger Buchmesse: am 17. März Moderation der Lesung von Falk Haberkorn und Barbara Handke

Moderation der Lesung von
Falk Haberkorn und Barbara Handke
Leipziger Buchmesse

im BauBau
Café der Galerie für Zeitgenössische Kunst
Karl-Tauchnitz-Straße 9-11
04107 Leipzig

Tagung: "Innere Sicherheit in Sachsen" vom 16. - 18. Februar 2018

Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich unsicherer als noch vor einigen Jahren. Was bedeutet das Gefühl von Unsicherheit für das Vertrauen in Demokratie und wie ist es tatsächlich um die innere Sicherheit in Sachsen bestellt? Was für Gefährdungslagen zeichnen sich in den Feldern Kriminalität, Links- und Rechtsextremismus wie Islamismus ab? Müssen wir hierzulande mit terroristischen Anschlägen rechnen? Die Tagung förderte den Austausch zwischen Wissenschaftler/innen, Journalist/innen, Verfassungsschützer/innen, Polizist/innen und Bürger/innen. Das Programm kann hier heruntergeladen werden.

Neuerscheinung und Diskussionsabend: Buch zur Inneren Sicherheit in Sachsen

Opfer schwerer Gewalttaten leiden oft dauerhaft unter Ängsten, einem niedrigen Sicherheitsempfinden und einem Verlust an Vertrauen. Sie und zahlreiche andere Menschen haben zunehmend das Gefühl, der Staat müsse mehr für die innere Sicherheit tun.

Vor diesem Hintergrund ist die innere Sicherheit ein bedeutendes, allerdings wenig wissenschaftlich reflektiertes Politikfeld. Der Soziologe Dr. Alexander Yendell und der Religionssoziologe Prof. Dr. Gert Pickel von der Universität Leipzig haben jetzt in Zusammenarbeit mit der Kulturwissenschaftlerin und Journalistin Karolin Dörner ein Buch zu diesem Thema herausgegeben. Der Titel lautet: "Innere Sicherheit in Sachsen - Beiträge zu einer kontroversen Debatte". Weitere Informationen gibt es in der Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Buches.

Das Buch wurde am 27. November bei einer Diskussionsveranstaltung im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina vorgestellt.

Workshop on „Islamophobia in Eastern Europe – Theoretical Implications and Empirical Findings“, 3.-4.11.2017

The Workshop "Islamophobia in Eastern Europe - Theoretical Implications and Empirical Findings" was taking place from 3rd until fth of November 2017 in Leipzig. Here you can read the schedule.

Tagung in Hamburg/Lüneburg zu Faschismus und Antifaschismus

Vom 01.11.-03.11.2017 fand in Hamburg die Tagung mit dem Titel "FASCISM AND ANTIFASCISM IN OUR TIME — CRITICAL INVESTIGATIONS" statt. Organisiert wurde diese vom Hamburger Institut für Sozialforschung und der Bundeszentrale für politische Bildung. Das Programm lässt sich hier nachverfolgen.

Tagung: Kritische Theorie - Psychoanalytische Praxis: Autoritarismus

Zum sechsten Mal fand im Zeitraum vom 27. bis zum 29.10.2017
in Leipzig diese Tagungsreihe statt.

Das Programm und die Anmeldungsoption finden Sie hier.

Podiumsdiskussion: „Mein Nachbar, die anderen und ich“ – Kulturelle Vielfalt im Stadtteil

Eine öffentliche Diskussionsveranstaltung, die sich den Herausforderungen von kultureller Vielfalt im Stadtteil widmet. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, mit Vertreter_Innen aus Wissenschaft und Politik zu diskutieren. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und endet 22 Uhr. Informationen über den genaueren Ablauf und die geladenen Gäste finden Sie im Flyer.

Jahrestagung des Arbeitskreises „Politik und Religion“ der DVPW

Vom 20. bis zum 21. September findet die Jahrestagung des Arbeitskreises „Politik und Religion“ der DVPW im Kloster Banz zum Thema "Religion und Rechtspopulismus" statt. Das Programm finden Sie hier.

Podiumsdiskussion: "Populismus als Herausforderung für die Demokratie"

Podiumsdiskussion: "Gesellschaft der Extreme oder der Verständigung?"

Podiumskdiskussion mit Markus Nierth und Carolin Emcke
im Bucerius Kunstforum Hamburg

"Denkzeit" am Samstag, 10. Juni 2017 um 22:30 Uhr in ARD-alpha

Podiumsdiskussion: Die soziale Frage (neu) entdeckt - aber von wem? Mobilisierung von rechts?

Veranstaltung innerhalb des Sozialpolitischen Forums 2017 der IG Metall

17.05.2017, 10.30 Uhr im Hotel Intercontinental

Wilhelm-Leuschner-Straße 43, 60329 Frankfurt/M.

Vortrag und Podiumsdiskussion in Oslo: "Ist die Demokratie aus der Mitte heraus bedroht?"

Auf Einladung des Goethe-Instituts Oslo

11.05.2017, 18.00 Uhr im Lærerens hus | Politik

Pressekonferenz: Geflüchtete fühlen sich in Deutschland willkommen, werden aber auch oft diskriminiert

Anwesende: IFRiS-Netzwerk und Staatsministerin Dr. Eva Maria Stange

8.5.2017, 10.00 Uhr Helmholtzstraße 6, 01069 Dresden

Link zur  Präsentation.

Podiumsdiskussion: Gesellschaft der Extreme oder der Verständigung?

Podiumsdiskussion mit Carolin Emcke und Markus Nierth

04.04.2017, 20.00-22.00 Uhr im Bucerius Kunst Forum in Hamburg

Lesung auf der Leipziger Buchmesse 2017: Was treibt die Mitte der Gesellschaft, was den Rechtsextremismus in Deutschland an?

Zwei Bücher über Tröglitz - Lesung mit Markus Nierth, Falk Haberkorn und Frank Berger

25.03.2017, 18.00-20.00 Uhr in der Galerie für Zeitgenössische Kunst

Lesung auf der Leipziger Buchmesse 2017: "Extremismus in Sachsen. Eine kritische Bestandsaufnahme"

Oliver Decker und Matthias Quent sprechen in ihrer Lesung über Ursachen und Entwicklung extremistischer Gewalttaten in Sachsen.

24.03.2017, 13.00 Uhr in der Buchhandlung Hugendubel

Petersstr. 12-14, 04109, Leipzig 

Presseerklärung zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus

Pressemitteilung vom 20.01.2017 von der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus als Reaktion auf die aktuellen politischen Entwicklungen in Europa und in den USA.

Vortrag: Rassismus als Produkt staatlicher Problembearbeitung

Vortrag und Diskussion mit Dr. Britta Schellenberg am 9.Juli 2015

Moderiert von PD Dr. Oliver Decker, Uni Leipzig

Im Sommer 2007 wurden bei einem Altstadtfest in der sächsischen Kleinstadt Mügeln Menschen aus rassistischen Motiven angegriffen, verfolgt und belagert. Nur das Eingreifen der Polizei konnte einen Pogrom verhindern. Doch die staatliche Aufarbeitung des rassistischen Vorfalls war keineswegs so entschlossen wie die Polizisten während der Gewalteskalation. Im Gegenteil. Schellenberg bestimmt in ihrer vielschichtigen Analyse zu den Ereignissen die Muster staatlichen Scheiterns im Umgang mit Rassismus und Neonazis. Der „Fall Mügeln“ handelt von institutionellem Rassismus, der Schwäche und Schwächung demokratischer Kultur und der Durchsetzung rassistischer und demokratiefeindlicher Zustände in einem lokalen Raum.

Die Muster des Scheiterns der staatlichen Problembearbeitung bei der Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus sind keineswegs an den spezifischen Fall gebunden. Sie zeigen sich immer wieder, auch im NSU-Komplex und schimmern selbst hinter den „Lügen-Presse“-Rufen der PEGIDA-Bewegten. 

Dr. Britta Schellenberg ist Senior Researcher am Centrum für angewandte Politikforschung (C A P) der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Vorurteilsforscherin war Sachverständige im NSU-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages, wurde von zivilgesellschaftlichen Akteuren in den engeren Arbeitskreis des Forum gegen Rassismus beim Bundesinnenministerium berufen und ist Mitbegründerin der Bürgerinitiative von AnwältInnen der Nebenklage im NSU-Prozess, WissenschaftlerInnen und NGOs gegen „Institutionellen Rassismus“.

Die Studie "Mügeln - Die Entwicklung rassistischer Hegemonien und die Ausbreitung der Neonazis" wurde im Juni 2014 veröffentlicht:

Ort: Vortragsraum in der Bibliotheca Albertina – Universitätsbibliothek Leipzig, Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig

Veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung

Tagung an der Universität Leipzig 4.12.-6.12.2014

Deutschland als Einwanderungsland zwischen Willkommenkultur und Diskriminierung

Ausgewählte Vorträge

Eröffnungsvortrag: Oliver Decker, Johannes Kiess und Elmar Prahler: Abwertung, Autoritarismus und Nützlichkeit – Ergebnisse der Leipziger "Mitte"-Studie 2014 [pdf]

Alexander Stärck: Die Wirksamkeit pädagogischer Präventionsmaßnahmen gegen Vorurteile und Diskriminierung in der frühen Kindheit [pdf]

Martin Weinmann: Chancengleiche Teilhabe im Einwanderungsland? Diskriminierung türkischstämmiger Jugendlicher bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz [pdf]

Yuriy Nesterko: Psychische Gesundheit, Religiosität und Diskriminierung. Eine Untersuchung mit älteren jüdischen Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion [pdf]

Alexander Yendell: Wir wirken sich Regelungen zur Erlangung der deutschen Staatsangehörigkeit auf die Einstellungen gegenüber (muslimischen) Einwanderern aus? [pdf]

Gert Pickel: Religiöse Pluralisierung als Bedrohung? Integrationsprobleme durch Stereotype gegenüber religiösen Gruppen [pdf]

Jana Eyssel, Daniel Geschke & Wolfgang Frindte: Wie entsteht Islamophobie? Eine empirische Untersuchung der Zusammenhänge von Darstellung des Islams im deutschen Fernsehen [pdf]

Anna Brune, Frank Asbrock & Chris G. Sisley: Mein Viertel, meine Freunde! Autoritarismus und Intergruppenkontakt in Wohngebieten [pdf]

Frank Asbrock: Wann hilft Intergruppenkontakt (nicht)? Die Wirksamkeit von Intergruppenkontakt für Personen mit hohen Ausprägungen in Autoritarismus und Sozialer Dominanzorientierung [pdf]

Susanne Pickel: Antiziganismus – die Xenophobie des Durchschnittsbürgers? [pdf]

Hannes Schammann: Attraktion und Abwehr. Reaktionen der Bundesverwaltung auf die Diskussion um eine Willkommenskultur [pdf]

Tagungsprogramm [pdf]

KReDo Ringvorlesung im Wintersemester 2013/14

Diese Veranstaltungsreihe stellte das damals in Gründung befindliche Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demo- kratieforschung (KReDo) an der Universität Leipzig der Öffentlichkeit vor.

In der Ringvorlesung trugen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Leipzig aus der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, den Instituten für Psychologie, Soziologie und für Politikwissenschaft, sowie der Theologischen und Pädagogischen Fakultät wesentliche Ergebnisse ihrer bisherigen Forschung vor. Die Erträge der Wissenschaft sollen in der Veranstaltung zur Diskussion anregen und belegen darüber hinaus die Relevanz sozialwissenschaftlicher Forschung für die demokratische Gesellschaft.

Mit Vorträgen von Immo Fritsche, Oliver Decker, Johannes Kiss, Elmar Brähler, Gert Pickel, Rebecca Pates, Daniel Schmidt und Hannes Delto.

Vorlesungsplan [pdf]

 

 

letzte Änderung: 05.04.2018

Kontaktinformation

Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung
Ph.-Rosenthal-Straße 55
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-18800
Telefax: +49 341 97-18809
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